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Tod und Auferstehung |
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Das ist schade, denn die Konfrontation mit unserer Endlichkeit und das Loslassen der Angst vor dem Tod befreit uns dazu, mit dem Leben zu beginnen. Befreit uns davon, unser Leben damit verbringen zu müssen, uns von unserer Sterblichkeit abzulenken durch Karriere, materiellen Wohlstand o. ä. Befreit uns von dem latenten Festhalten an vermeintlichen Sicherheiten und befähigt uns, "Altes" tiefgreifend loszulassen, um dem "Neuen" Platz zu machen. Der Prozeß "Tod und Auferstehung" vermittelt darüber hinaus einen völlig neuen
Zugang zum Thema Tod im Umgang mit Sterbenden und Todkranken. Menschen, die in helfenden Berufen mit dem Tod konfrontiert sind, profitieren von diesem Prozeß in besonderer Weise.
Im Prozeß haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich direkt mit dem eigenen Tod zu konfrontieren. In einem imaginären Prozeß bereiten sich die TeilnehmerInnen auf ihren eigenen Tod vor. Sie gehen ihr Leben durch, schließen unerledigte "Geschäfte" ab, verabschieden sich von ihren Beziehungen, schreiben ihr Testament und gestalten ihre "Totenfeiern". Schließlich wird der "eigene Tod" erlebt. Dadurch wird das Festhalten an Personen, Dingen und Selbstbildern deutlich. Und dabei das Loslassen ermöglicht, ein neues Leben nach den eigenen, tiefen, inneren Wünschen zu gestalten. Auferstehung heißt, mit dem Leben beginnen! Methodischer Schwerpunkt des Seminars ist Gestaltarbeit, Ritual und Atemarbeit. |
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